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Nepal

Über Weihnachten und Sylvester war ich mal wieder in Nepal. Von hier nur 3Std Flugzeit. Hab mir wieder den Lang Tang Nationalpark ausgesucht aber diesmal den Aufstieg über den Helambu Treck gemacht. Zuletzt war ich 2014 hier und ein Jahr später war das große Erdbeben. Die Spuren sind noch gewaltig zu erkennen. In Kathmandu sind sie stark am aufräumen und neu bauen, aber unterwegs sind halbe Dörfer eingestürzt und die Menschen leben noch in Baracken. Überall wird gebaut. Neu und zweckmäßige aber das traditionelle geht oft dabei verloren.Es war meine erste Tour in Nepal ohne Guide und Träger. Gestartet bin ich in Sundarijal und die erst Etappe ging nach Chisapani. Sie war nicht besonders schön, da wir viel auf ausgebauten Straßen laufen mußten. Würde ich nicht mehr machen. Lieber den beschwerlichen Weg durch den Shivapuri Nagarjun Nationalpark.Danach wurde es besser. Über Gul Bhanjyang und Kutumsang gewannen wir langsam an Höhe und gewöhnten uns an das Klima. Durch Mangengoth und Thadepati Pass erreichten wir unsere letzte Unterkunft vor dem Pass und schliefen in Phedi schon auf 3780 m. Am nächsten Tag ging es dann auf 4610m zum Lauribina Pass und nach Gosainkund zu den Heiligen Seen. Hier machten wir etwas Pause und ich konnte vom Gipfel eines 4800ter eine super Fernsicht auf die umliegenden 7000ter bis zum Anna Purna genießen. Dafür haben sich die Strapazen gelohnt. Über Thulo Syaphru gings dann gemächlich abwärts zum Ziel unserer Tour nach Syaphrubesi. Mit dem Wetter hatten wir riesiges Glück wobei es Nachts trotzdem Minusthemperaturen hatte. Aber Tags nur Sonne und blauer Himmel. Die Hütten war zweckmäßig und Jahreszeitbedingt fast immer kaum Besucher. Hatten aber trotzdem immer wieder nette Unterhaltungen. Trotz der Jahreszeit gab es in jeder Ortschaft eine Übernachtungsmöglichkeit.

9.1.18 11:20, kommentieren

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Dezember/Januar

Angkor Wath Halbmarathon. Endlich ist es soweit. Ein Jahr hab ich drauf trainiert und war fit. Als Ziel hatte ich mir unter 02:15 Std gesetzt und dann lief ich 02:04. War richtig Stolz auf mich. Leider wurde der Streckenverlauf geändert und mit der Gruppe für die ich gestartet bin lief es auch nicht so gut. Aber trotzdem ein schönes Erlebnis.Dann begannen die Vorbereitungen für Nepal. Ich wollte ja den Jahreswechsel am Dach der Welt verbringen. War eine schöne Tour, wenn auch nicht ganz so wie geplant lief. Auch hab ich es mal live erlebt was für einen Schaden ein Erdbeben anrichten kann. War sehr heftig, vorallem, da ich in der Gegend ein Jahr vor dem Beben schon mal war. Weihnachten wird hier zwar nicht gefeiert, aber sie dekorieren ganz ordentlich. Vorallem die großen Hotels und Geschäfte. Zum Glück ohne Weihnachtsmusik.Im Januar sollte eigentlich die Trockenzeit beginnen. Also macht ich mich Mitte Januar auf, um meine seit längerem geplante Mototour über das Kartamom Gebirge zu machen. Normalerweise wird die Tour mit einer Geländemaschine durchgeführt. Ich wollte es mit meiner Honda Dream versuchen. Die Kampodschaner schaffen es ja auch. Der erste Tag lief auch sehr gut. Ich fuhr ca 150km und durchquerte dabei meine ersten Flussläufe. Dann allerdings fing es an zu regnen. Besser gesagt, war es ein Wolkenbruch. Jetzt wars vorbei und ich musste zusehen, das ich heil zur nächsten Ortschaft zurück komme. Da es dann die Nacht durchregnete, mußte ich die ganze Tour absagen und fuhr nach Hause. Werde es aber auf jedenfall wieder in Angriff nehmen. Es waren dann noch Freunde aus Deutschland hier und ich betätigte mich wieder mal als Fremdenführer. Macht jedes Mal mehr Spaß.

9.1.18 11:19, kommentieren